Ein Westaustralien Roadtrip verspricht viel Abwechslung und Abenteuer

Auf dem Westaustralien Roadtrip

Auf dem Westaustralien Roadtrip treffen wir auf wunderschöne Natur, schroffe Küstenlandschaft, traumhafte Badestrände, einsame Weiten und nicht zuletzt sehr grosse Distanzen von einem Ort zum anderen. Was du während zwei Monaten auf einem Westaustralien Roadtrip alles sehen kannst, zeigen wir dir in diesem Beitrag. Ein Routenvorschlag für einen Westaustralien Roadtrip zum Nachreisen.

Für zwei Monate reisen wir gemeinsam mit meinen Eltern durch Westaustralien. Gemeinsam haben wir ein Programm für einen Westaustralien Roadtrip zusammengestellt. Normalerweise reisen wir viel langsamer und rechnen mehr Zeit ein. Gemeinsam wollen wir jedoch während diesem Westaustralien Roadtrip möglichst viel sehen und daher reisen wir die zwei Monate etwas schneller als gewohnt. Trotzdem haben wir genügend Zeit eingerechnet, dass wir für ein paar Tage an einem Ort verweilen können, wenn es uns gefällt.

Wir starten in Perth und fahren im Gegenuhrzeigersinn eine Schlaufe durch Westaustralien bis wir nach zwei Monaten wieder Perth erreichen. Durch die gigantische Grösse Westaustraliens können wir nicht den gesamten Staat abdecken. Bis auf den Norden können wir aber sehr viele der Nationalparks besuchen.

Westaustralien ist flächenmässig der grösste Staat Australiens. Die Fläche entspricht rund 64 Mal derjenigen der Schweiz oder sieben Mal derjenigen von Deutschland. Auf dieser riesigen Fläche leben aber nur gerade 2.6 Millionen Menschen. Die meisten davon leben an der Küste. So ist Westaustralien im Landesinnern sehr dünn besiedelt. Es gibt riesige Gebiete, die fast menschenleer und nur schwer zugänglich sind. Mehrere Wüsten und karge Landschaften prägen diese Gebiete weitab von der Zivilisation und grösseren Orten.

Für einen Westaustralien Roadtrip solltest du genügend Zeit eirechnen, denn die Distanzen sind riesig und die einzelnen Attraktionen liegen oft hunderte von Kilometern auseinander. Auch das Timing musst du dir gut überlegen, denn Westaustralien dehnt sich von ganz im Norden bis ganz in den Süden des Landes aus. Vom nördlichsten Punkt bis zum südlichen Punkt Westaustraliens sind es mehr als 2‘500 km. Wenn es in einem Teil des Staates gut ist zu reisen, muss das nicht für den ganzen Staat gelten und je nach Saison sind gewisse Gebiete, zum Beispiel wegen Überflutungen, gar nicht zugänglich.

Im Australischen Winter wird es im Süden kalt und unangenehm, im Norden ist es dann angenehm und trocken. In den Sommermonaten wird es im Landesinneren extrem heiss und heftige regenfälle können grosse Teile des Nordens unter Wasser setzten. Entlang der Küste ist während der Sommerferien sehr voll und die Preise steigen stark in die Höhe.

Perth ist die einzige grosse Stadt auf unserem Westaustralien Roadtrip

Perth ist für uns der Ausgangs- und Endpunkt unseres Westaustralien Roadtrips. Perth ist die einzige wirklich grosse Stadt im gesamten Westen von Australien. Alle anderen grossen Städte befinden sich an der Ostküste. In Perth gibt es zwar keine wirklich grossen Sehenswürdigkeiten wie die Harbour Bridge oder das Opera House in Sydney. Trotzdem lohnt sich ein Besuch in Perth sehr. Es geht gemächlicher zu und her als in Sydney und auch der Verkehr ist bei weitem nicht so dicht wie in den Metropolen an der Ostküste.

Die Skyline von Perth in Westaustralien

Der Kings Park mit dem Botanischen Garten und der wunderbaren Aussicht auf den Swan River gefällt uns am besten. Der Park ist gross und ein super Ort zum verweilen. An einem Abend haben wir uns mit Freunden im Kings Park getroffen, sind wir auf der Wiese gesessen und haben den Sonnenuntergang über Perth geschaut. Die Stimmung ist toll und die vielen Lichter von Perth zu sehen ist genial.

Die Aussicht über Perth bei Nacht vom Kings Park

Das neu gestaltete Quartier Elizabeth Quay, gleich am Ufer des Swan River, ist ein weiterer Ort zum verweilen. Hier spielt sich das Leben draussen ab. Im Stadtzentrum bietet vor allem die Fussgängerzone Hay Street Mall alles was Shopping Herzen begehren. Ein Besuch in Perth lohnt sich also immer.

In unserem Blogbeitrag Sehenswürdigkeiten in Perth – 13 Tipps für deinen Trip findest du mehr Informationen zu Perth.

Fremantle ist der Ausgehort bei Perth

Ein Besuch in Fremantle darf bei einem Roadtrip durch Westaustralien natürlich nicht fehlen. Für uns ist Fremantle eine der schönsten Orte in Australien überhaupt. Wir lieben die Kaffeekultur in dieser gemütlichen Hafenstadt und das grosse Angebot an Restaurants Pubs und Cafés. Wir kehren immer wieder gerne nach Fremantle zurück und meist bleiben wir dann ein paar Tage länger als geplant.

Die schön restaurierten Gebäude in Fremantle, Westaustralien

Perth und Fremantle können gut miteinander verbunden werden, da regelmässige Züge, Busse und auch Schiffe zwischen den zwei Orten verkehren. Wir Campen am liebsten in Fremantle und lassen dort unser Fahrzeug stehen. Wenn wir nach Perth wollen steigen wir in den Zug und fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt. Die Fahrt mit dem Schiff dauert zwar etwas länger, ist aber von der Aussicht her besonders schön.

Im Beitrag Diese Sehenswürdigkeiten in Fremantle musst du gesehen haben findest du unsere Tipps für einen Besuch in Fremantle.

Margaret River ist bekannt für köstliche Weine

Margaret River ist von Perth aus sehr einfach zu erreichen. 270 km sind es von Perth in südliche Richtung auf dem Highway 1. Die Strecke folgt der Küste und auf dem Weg nach Margaret River befinden sich Ortschaften wie Rockingham, Mandurah, Bunbury und Busselton.

Margaret River ist ein relativ junges Weinanbaugebiet. Die Weine, die hier hergestellt werden sind noch nicht so bekannt wie diejenigen aus dem Barossa Valley. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn einige der Weinkellereien um Margaret River haben sich auf qualitativ hochwertige Erzeugnisse spezialisiert. Diese Weine erhalten immer mehr Beachtung auf dem Markt und somit wächst auch der Bekanntheitsgrad dieser Weine.

Die Weinregion bei Margaret River in Westaustralien

Wir nehmen an einer Weintour teil, müssen so nicht ans Fahren denken und können uns voll und ganz auf die Verköstigung der Weine konzentrieren. Die Cheers Margaret River Weintour können wir wirklich sehr empfehlen.

Auch die Natur hat einiges zu bieten. In der Umgebung von Margaret River gibt es mehrere, teilweise riesige Höhlensysteme. Ein Teil dieser Höhlen ist für Besucher zugänglich. Wir entscheiden uns für die Mammoth Cave. Ausgerüstet mit einem Audio-Guide können wir das riesige Höhlensystem selbständig erkunden.

Riesige Kammer der Mammoth Cave in Westaustralien

Auch die beiden Kaps Cape Naturaliste und Cape Leeuwin mit den Leuchttürmen sind sehenswert. Du liebst das Meer und deren Bewohner? Dann darfst du die Hamelin Bay nicht verpassen. Dort sind grosse und kleine Stachelrochen regelmässige Besucher. Sie kommen direkt zum Strand und wenn du im Wasser stehst, streichen sie dir an den Beinen vorbei.

Die riesigen Bäume in der Umgebung von Pemberton

In südöstlicher Richtung von Margaret River befinden sich Wälder mit riesigen Bäumen. Der kleine Ort Pemberton ist der Ausgangsort zur Erkundung der eindrücklichen Wälder. Entstanden ist Pemberton durch die Holzindustrie und das sehen wir auch am Baumaterial der Häuser. Bevor wir zu den Riesenbäumen fahren, gönnen wir uns aber in der Kaffeerösterei einen köstlichen Cappuccino.

Rund 12 km von Pemberton befindet sich der Dave EvansBicentennial Tree. Wir stehen vor dem riesigen Baum und staunen. Wer Mut hat, trittsicher und schwindelfrei ist, kann den Baum bestiegen. Der Aufstieg ist allerdings nicht für Jedermann. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte den Aufstieg auf keinen Fall in Angriff nehmen. Im Beitrag Grenzerfahrung beim Klettern auf den Reisenbaum bei Pemberton haben wir dieses Abenteuer im Detail beschrieben.

Die Aussicht vom Riesenbaum bei Pemberton in Westaustralien

Auf der Weiterfahrt Richtung Osten lohnt sich ein kurzer Abstecher an die Küste zum kleinen Ort Windy Harbour. Wer zur richtigen Zeit dort ist, kann während der Saison Wale vorbeiziehen sehen. Auch wenn keine Wal Saison ist, die Küstenlandschaft ist sehr eindrücklich.

Die Küste bei Windy Harbour in Westaustralien

Vom Mt. Frankland können wir die riesigen Wälder um Walpole sehen

Walpole ist der Ausgangsort für den Mount Frankland Nationalpark. In diesem Nationalpark wandern wir auf den Gipfel des Mount Frankland. Die Aussicht auf die üppige Waldlandschaft ist wunderschön.

Die Aussicht vom Mt Frankland in Westaustralien

Auf dem Weg von Walpole nach Denmark liegt das „Valley of the Giants“ mit dem „Treetop Walk“. Hier können wir in den Baumkronen auf bis zu 40 Meter Höhe eine ganz neue Perspektive geniessen. 600 Meter Laufstege wurden in den Baumkronen errichtet und somit die Baumkronen für Besucher zugänglich gemacht. Gleich daneben gibt es den Ancient Empire Walk, der durch einen alten Baumbestand führt.

Riesige Bäume im Wald bei Walpole in Westaustralien

Die Küste um Albany ist traumhaft schön

Der Küstenabschnitt zwischen Walpole, dem kleinen Ort Denmark und Albany bietet wunderschöne Küstenlandschaften. An manchen Stellen ist das Meer sehr rau und die Küste von den stetigen Wellen schroff. An anderen Orten treffen wir auf wunderschöne, geschützte Buchten und dort wo der Denmark River ins Meer fliesst, hat sich der traumhaft schöne Wilson Inlet gebildet. Hier ist es herrlich zum Baden.

Die Küste bei Denmark in Westaustralien

Am Shelley Beach im West Cape Howe Nationalpark, gleich südlich von Albany, haben wir einen traumhaften Stellplatz gefunden. Wir Campen im Nationalpark direkt am Strand und sind hin und weg von der Aussicht aufs Meer. Die Zeit verbringen wir mit spazieren am Strand, die Küstenlandschaft geniessen und den Sonnenuntergang beobachten.

Vom Strand geht es weiter in die Berge. Nördlich von Albany liegen der Porongorup und der Stirling Range Nationalpark. Beide Nationalparks bieten spektakuläre Landschaften mit Berggipfeln, die auf Wanderungen bestiegen werden können.

Der Porongurup Nationalpark bietet Kletterspass

Das Highlight im Porongurup Nationalpark ist die Wanderung zum Castle Rock mit dem Skywalk. Für das letzte Stück dieser Wanderung ist allerdings eine gewisse Fitness und eine Portion Mut Voraussetzung. Das Klettern über die Felsen wird mit dem atemberaubenden Skywalk am Castle Rock belohnt. Die Aussicht ist phänomenal. Im Beitrag Das Highlight im Porongurp Nationalpark ist der Castle Rock findest du mehr Bilder zu diesem Nationalpark.

Der Sky Walk am Castle Rock im Porungurup Nationalpark

Im Stirling Range Nationalpark fühlen wir uns wie in den Schweizer Bergen

Im Stirling Range Nationalpark befinden sich einige bis zu 1‘100 Meter hohe Berge. Auf einige der Berggipfel gibt es ausgeschilderte Wanderwege. Uns gefällt vor allem der extrem steile und recht schwierige Aufstieg auf den Toolbrunup. Das 360° Grad Panorama ist traumhaft.

Die Aussicht vom Toolbrunup im Stirling Range Nationalpark

Auf dem Toolbrunup in Westaustralien

Auch der viel einfacher erreichbare Bluff Knoll mit der Aussicht von der senkrechten Abbruchkante gefällt uns sehr. Mehr zu den Wanderungen und im Stirling Range Nationalpark findest du in diesem Beitrag: Wandern im Stirling Range Nationalpark – Hochgebirgsfeeling in Westaustralien.

Die Aussicht vom Bluff Knoll im Stirling Range Nationalpark

Umweg zum Wave Rock in Hyden

Eigentlich wollen wir von Albany aus der Küste entlang nach Esperance fahren. Doch heftige Regenfälle haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Brücke über den Philips River stark beschädigt. Die Strasse ist gesperrt und sie scheint auch in den nächsten Tagen nicht geöffnet zu werden. Da wir sowieso einen Umweg durchs Landesinnere machen müssen, entscheiden wir uns gleich etwas mehr Umweg zu fahren und auf dem Weg noch den Wave Rock bei Hyden anzuschauen.

Der Wave Rock bei Hyden in Westaustralien

Etwas ausserhalb von Hyden befindet sich ein riesiger Granitfelsen, der Wave Rock. Die steinerne Welle am Wave Rock ist rund hundert Meter lang und 15 Meter hoch. Der Granitfelsen selbst ist viel grösser. Auf dem Granitfelsen wurde im Jahre 1928 an der Kante eine kleine Mauer erstellt. Mit Hilfe dieser Mauer wird noch heute das Regenwasser gesammelt und in einen Damm geleitet, der fast 30’000 Kubikmeter Wasser fasst.

Esperance und der Cape Le Grand Nationalpark

Von Esperance und dem Cape Le Grand Nationalpark mit der Lucky Bay haben wir schon sehr viel gehört. Nirgends auf der Welt soll der Strand weisser sein als hier an der Lucky Bay. Dies ist auch der Strand, wo Kängurus zum trinken kommen. Wir sind gespannt ob unsere hohen Erwartungen erfüllt werden und fahren nach Esperance.

Natürlich haben nicht nur wir von der Schönheit dieses Küstenabschnittes gehört und so erleben wir Esperance als sehr touristisch. Auf der Touristeninformation erfahren wir, dass die Campingplätze im Cape Le Grand Nationalpark sehr schnell ausgebucht seien. Wenn wir jedoch am Morgen bereits dort sind, sollten wir einen freien Platz finden. Wir verbringen eine Nacht auf einem Campingplatz in Esperance und fahren am nächsten Morgen gleich los, um einen der beliebten Stellplätze im Cape Le Grand Nationalpark zu ergattern.

Wunderschöner Strand im Cape Le Grand Nationalpark

Wir haben Glück und können uns sogar den Platz aussuchen. Während des Tages füllt sich der grosse Campingplatz und am Nachmittag ist er dann restlos voll.

Wir geniessen ein paar Tage im Cape Le Grand Nationalpark. Die Zeit verbringen wir mit wandern, schwimmen, Kängurus beobachten, am Strand fahren und faulenzen. Und natürlich gehen wir mal schauen, ob der Strand an der Lucky Bay nun wirklich der weisseste Strand der Welt ist.

Ja, wir stimmen zu. Der Strand der Lucky Bay ist wirklich extrem weiss und wir haben wohl noch nie einen Weisseren gesehen. Ob es der weisseste Strand der Welt ist, wissen wir natürlich (noch) nicht.

Das coolste an der Lucky Bay sind jedoch die Kängurus. Sie hüpfen am Strand entlang und kommen früh morgens und am späten Nachmittag zum trinken. Die Kängurus lassen sich durch die Besucher und Fotokameras kaum stören. Ach, sie sind wirklich sehr süss.

Känguru am Strand der Lucky Bay im Cape le Grand Nationalpark

Unsere Erwartungen sind wirklich voll erfüllt worden und wir sind froh, sind wir nochmals an die Küste gefahren. Im Bericht In der Lucky Bay im Cape Le Grand Nationalpark kannst du mit Kängurus am Strand chillen findest du Bilder von den süssen Kängurus.

Nun ist es aber erst mal Zeit der Küste Lebewohl zu sagen. Von Esperance fahren wir von der Küste Richtung Norden ins Landesinnere und folgen den Spuren der Goldgräber. Über Norseman fahren wir nach Kalgoorlie-Boulder, wo wir mehr über die Pioniere des Goldrausches und der heutigen Bergwerkbetriebe erfahren.  

Die Minenstadt Kalgoorlie-Boulder

Kalgoorlie-Boulder ist eine Goldgräberstadt, die mit den schön verzierten Fassaden und historischen Gebäuden an den Goldrausch Ende des 19. Jahrhunderts erinnert. Mit rund 29’000 Einwohnern ist die Outback- und Minenstadt die fünfgrösste Stadt Westaustraliens. In der Innenstadt schlendern wir durch die Haupteinkaufsstrasse und bestaunen die historischen Gebäude. Die Goldgräberstadt hat bis heute ihren Charme behalten.

Das historische Exchange Hotel in Kalgoorlei-Boulder

Der Aussichtspunkt der KCGM Super Pit

Von einem Aussichtspunkt können wir die Ausmasse der riesige KCGM Super Pit Mine sehen. In dieser Mine, oder besser gesagt in diesem riesigen Loch, wird nach Gold gegraben. Die Mine ist zur Zeit 3.8 Kilometer lang, 1.4 Kilometer breit und 600 Meter tief. Pro Jahr werden 800’000 Unzen Gold gewonnen. Jeden Tag werden Sprengungen ausgelöst und die Zeiten der Sprengungen sind im Visitor Center ausgeschrieben. Die Sprengungen locken immer eine ganze Menschenschar an. Ein lauter Knall und loses Gestein donnert in die Tiefe. Nach dem Knall folgt der Staub und eine riesige Staubwolke erhebt sich. In der Monster Grube kommen die Detonationen allerdings gar nicht so richtig zur Geltung.

Die Minenfahrzeuge sehen aus der Distanz wie Spielzeugautos aus. Aus der Nähe betrachtet sind sie jedoch riesig. Ein CAT 793 (Ladelastwagen) kostet vier Millionen Dollar, wiegt leer 166 Tonnen und hat einen 3’790 Liter Treibstofftank. Dieses Fahrzeug transportiert 225 Tonnen Gestein pro Ladung. Der durchschnittliche Goldgewinn per Tonne liegt zwischen 450 und 500 Gramm, was etwa der Grösse eines Golfballs entspricht.

Riesiges Minen Fahrzeug in Kalgoolrlie-Boulder

Das Western Australian Museum in Kalgoorlie-Boulder

Da wir mehr über die Geschichte der Minenstadt Kalgoorlie-Boulder erfahren möchten, besuchen wir das Western Australian Museum. Den Eingang zum Museum ist mit der 33 Meter hohen Eisenkonstruktion des Ivanhoe Headframe unübersehbar. Im Museum lernen wir viel über die Geschichte, den Goldrausch und die Goldgewinnung.

Das Western Australian Museum in Kalgoorlie-Boulder

Die Miners Hall of Fame in Kalgoorlie-Boulder

Auch einen Besuch in der Miners Hall of Fame in Kalgoorlie können wir sehr empfehlen. Wir verweilen einen ganzen Vormittag in diesem äusserst interessanten Museum. Das Ganze ist sehr abwechslungsreich gestaltet. Geschichtliches finden wir im Museum und im Aussenbereich gibt es viele Ausstellungsstücke alter Maschinen und Gebäude aus der Zeit des Goldrausches.

Das Miners Hall Of Fame Museum in Kalgoorlie-Boulder

Leider werden die Minentouren in die Schächte der Mine nicht mehr angeboten. Vor ein paar Jahren konnten wir auf einer Untergrund-Tour mit dem alten Lift tief ins Erdinnere vordringen. Die Mine ist über 400 Meter tief und hat über 13 Ebenen. Wir konnten aus Sicherheitsgründen nur die erste und zweite Ebene auf 32 Meter Tiefe erkunden.

Auf dem Museumsgelände sind die ehemaligen Behausungen der Minenarbeiter ausgestellt. Die Häuser sind simple Blechhütten, ausgestattet mit dem Wichtigsten das man zum Überleben braucht.

Die einmaligen Skulpturen von Lake Ballard

Kalgoorlie-Boulder verlassen wir in nördlicher Richtung auf dem Goldfields Highway. Nach 132 Kilometern erreichen wir den kleinen Ort Menzies. Nach weiteren 51 Kilometern auf einer unbefestigten Strasse Richtung Nordwesten erreichen wir den ausgetrockneten Lake Ballard. Auf diesem meist ausgetrockneten Salzsee befindet sich die grösste Outdoor Kunstgallerie Australiens. Der Künstler Antony Gromely ist der Künstler, welche die 51 Skulpturen erschaffen hat. Im Beitrag Lake Ballard- Die grösste Freiluftgalerie Australiens findest du Bilder dieser Outdoor Kunstgalerie.

Die beeindruckenden Skulpturen im Lake Ballard

Wir campen gleich am See und geniessen die wunderschöne Stimmung bei Sonnenauf- und untergang. Unser nächstes Ziel ist der Karijini Nationalpark. Wir könnten von Lake Ballard wieder zurückfahren und auf dem befestigten Goldfields Highway über Lenora und Wiluna Richtung Norden fahren. Wir entscheiden uns für den direkten Weg über die unbefestigte Strasse via Sandstone und Meekatharra. So gelangen wir zum Great Northern Highway und weiter zum Minenort Newman und schliesslich zum Karijini Nationalpark.    

Die tiefen Schluchten des Karijini Nationalpark sind ein Traum

Der Karijini Nationalpark ist einer der beliebtesten und schönsten Nationalparks Westaustraliens. Das Wasser hat über Millionen von Jahren tiefe Schluchten in die Erdkruste gewaschen und so ein richtiges Labyrinth entstehen lassen. Im Karijini Nationalpark gibt es einen grossen Campingplatz mit einfacher Infrastruktur und eine grosse Anzahl von Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade.

Einige der Schluchten sind so eng, dass wir wie Spinnen mit allen Vieren zwischen den Felswänden entlang klettern müssen. Immer wieder müssen wir auf den Wanderwegen durch Wasser waten und über Felsen klettern. Auf den Wanderungen erhalten wir einen schönen Einblick in die Schluchtenlandschaft und können uns in den Badepools jeweils wieder von den Strapazen abkühlen.

Die Wanderungen im Karijini Nationalpark in Westaustralien

Im Blogbeitrag Karijini Nationalpark – Tiefe Schluchten und erfrischende Pools findest du Bilder und Informationen zu den Wanderungen in diesem wunderschönen Nationalpark.

Exmouth und das Ningaloo Reef

Exmouth ist der Ausgangsort für den Cape Range Nationalpark und das Ningaloo Reef. Im Cape Range Nationalpark gibt es Wanderungen, Canyons, sehr beliebte Campingplätze am Meer, viele Emus und den Zugang zum Ningaloo Reef. Im Infocenter im Nationalpark schauen wir uns einen interessanten Film über die Wale an. Diese kannst du, wenn du zur richtigen Zeit da bist, vor der Küste vorbeiziehen sehen. Sehr beliebt aber auch extrem teuer sind die Walbeobachtungstouren. Die Walhaie werden mit Beobachtungsflugzeugen gesucht und natürlich auch gefunden. Dann fahren die Boote hin und die Besucher können in der Nähe der Walhaie ins Wasser springen.

Wir halten nicht viel von kommerziellen Massentouren und darum entscheiden wir uns vom Strand aus das Ningaloo Reef zu erkunden. Im Gegensatz zum Great Barrier Reef an der Ostküste ist das Ningaloo Reef viel einfacher zu erreichen. Wir können einfach vom Strand aus losschwimmen und nach wenigen Metern erreichen wir bereits Korallenfelder und die ersten Fischschwärme.

Schnorcheln am Ningaloo Reef in Exmouth

Wir verbringen den Tag im Cape Range Nationalpark, erkunden die verschiedenen Strände und wandern am Yardie Creek entlang, der sich am südlichen Ende der Küstenstrasse im Nationalpark befindet. Auch der Besuch der beiden Canyons Charles Knife und Shothole sind lohnenswert und bieten schöne Aussichten über die zerklüftete Landschaft.

Nördlich von Exmoth befindet sich der etwas heruntergewirtschaftete Campingplatz nahe beim Vlaming Head Leuchtturm. Der Campingplatz ist zwar nicht gerade toll aber am Abend können wir zu Fuss über einen Pfad auf den Hügel gehen und beim Leuchtturm die Sonne im Meer verschwinden sehen.

Der Vlaming Head Leuchtturm nördlich von Exmouth

Shark Bay mit dem Hamelin Pool Marine Nature Reserve und der Francois Peron Nationalpark

Die Shark Bay ist als UNESCO Weltnaturerbe gelistet. In der Shark Bay liegt zwischen dem Festland und der Peron Halbinsel der Hamelin Pool. Dies ist ein sehr aussergewöhnlicher Ort. Der Strand besteht aus zusammenzementierten Herzmuscheln, welche bis in die Mitte des 20. Jahrhundert abgebaut und als Baumaterial verwendet wurden. Grosse Blöcke wurden wie in einem Steinbruch ausgeschnitten und für den Bau von Gebäuden verwendet.

Im seichten Wasser des Hamelin Pool gibt es eine weitere Attraktion. Nur noch an wenigen Orten auf der Erde sind Stromatholiten zu finden. Die Stromatholiten sind Kolonien von Mikroorganismen und gehören zu den ältesten Lebensformen, die auf unserem Planeten bestehen. Sie lassen sich bis vor 3.5 Millionen Jahren nachweisen. Jene im Hamelin Pool werden auf rund 3’000 Jahre geschätzt.

Stromatolithen im Haemlin Pool

Am Shell Beach liegen auf einer Länge von rund 40 Kilometern Millionen von kleinen Herzmuscheln. An manchen Orten ist die Muschelschicht bis zu 10 Meter tief.

Weiter nördlich auf der Halbinsel liegt Denham. Dieser Ort ist Ausgangspunkt für den Francois Peron Nationalpark und ein Besuch bei den Delfinen von Monkey Mia. Die Attraktionen im Nationalpark sind wunderschöne Strände, türkisblaue Lagunen, rote Sandklippen und Überreste von Schaffarmen. In Monkey Mia sind die Delfine die Stars. Jeden Tag können hier am Strand Delfine beobachtet werden. Allerdings kommen die Delfine nicht aus freiem Willen hierher, denn sie werden seit Jahren angefüttert. Die Fütterungen werden von Mitarbeitern des Nationalparks unter den beobachtenden Augen von hunderten von Besuchern durchgeführt und sind stark überwacht. Allerdings ist es trotzdem ein grosser Eingriff in das natürliche Verhalten der Tiere.

Die zwei Gesichter des Kalbarri Nationalparks

300 Kilometer südlich des Hamelin Pools treffen wir wieder auf einen Nationalpark mit wunderschöner Natur.

Der 1’800 Quadratkilometer umfassende Kalbarri Nationalpark hat zwei völlig verschiedene Gesichter. Das eine Merkmal sind die rostroten Schluchten des Murchison Rivers und das Zweite, die zerklüftete Küstenlandschaft.

Wir erkunden zuerst die Schluchten und starten gleich mit dem acht Kilometer langen Loop Walk. Nahe beim Start dieser Wanderung liegt auch das viel fotografierte Natural Window. Der erste Teil dieser Wanderung verläuft hoch über der Schlucht und dem Murchison River mit traumhafter Aussicht. Nach der halben Distanz führt der Weg hinunter in die Schlucht und zum Fluss. Von nun an verläuft der Wanderweg in unmittelbarer Nähe des Flusses und zwischendurch müssen wir über Felsplatten klettern und durch sandige Passagen gehen.

Aussicht auf den Murchison River im Kalbarri Nationalpark

Am nächsten Morgen schauen wir uns auf dem Weg Richtung Süden die Attraktionen des Kalbarri Nationalparks. Wir fahren an der Küste entlang und bestaunen die rote, felsige Küste mit dem tiefblauen Wasser. Die Attraktionen sind gut ausgeschildert und die meisten Aussichtspunkte sind einfach vom Parkplatz erreichbar. Die Küste mit den eindrücklichen Felsformationen ist beeindruckend und abwechslungsreich. Speziell finden wir auch den Island Rock, eine der Küste vorgelagerte Felssäule, die der ständigen Brandung Widerstand leistet.

Aussicht auf den Island Rock im Kalbarri Nationalpark

Die gemütliche Küstenstadt Geraldton

Gut 400 Kilometer nördlich von Perth liegt der gemütliche Ort Geraldton. Uns gefällt es auf Anhieb sehr gut in Geraldton. Es gibt zwar keine grösseren Sehenswürdigkeiten, aber deswegen sind wir auch gar nicht hier. Nach den vielen Kilometern, die wir in den letzten Tagen und Wochen zurückgelegt haben, wollen wir einfach mal wieder ein bisschen ausruhen und ein paar Tage an einem Ort verbringen. Wir finden in Geraldton einen schönen Campingplatz in Gehdistanz zum Meer und buchen gleich drei Nächte.

Das wohl bekannteste Bauwerk von Geraldton ist das HMAS Sydney II Memorial auf einer kleinen Anhöhe mit Aussicht über die Stadt. Das HMAS Sydney II Memorial wurde zum Gedenken der 645 Australier, die beim Untergang des Kriegsschiffes während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben verloren haben, erbaut.

Das HMAS Sydney Memorial in Geraldton

Von unserem Campingplatz aus können wir die Strasse überqueren und schon sind wir am Meer. Auch der 34 Meter hohe Point Moore Leuchtturm ist ganz in der Nähe. Das Licht des Scheinwerfers wird bis zu 26 Kilometer weit gesehen.

Der Leuchtturm in Geraldton Westaustralien

Die Pinnacles im Nambung Nationalpark bei Cervantes

Rund 200 Kilometer nördlich von Perth liegt der Ort Cervantes. Hier befindet sich auch die Pinnacles Desert im Nambung Nationalpark.

Die Pinnacles Desert kann bequem mit dem eigenen Fahrzeug bestaunt werden. Auch wir fahren natürlich auf der vier Kilometer langen Sandpiste durch die Pinnacles durch. Die Farbe des Sandes ist krass gelb und die Landschaft total fotogen. Zum Glück gibt es immer wieder Buchten und Parkplätze, wo wir das Fahrzeug abstellen und zu Fuss auf Erkundungs- und Fototour können.

Die Pinnacles im Nambung Nationalpark in Westaustralien

Vom Besucherzentrum am Eingang zur Pinnacles Desert startet auch ein kurzer, 1.2 Kilometer langer Spazierweg, welcher zu einer Aussichtsplattform führt. Mehr dazu unter Pinnacles Desert – sind wir auf einem anderen Planeten gelandet?

Die gigantischen Sanddünen von Lancelin

Nun wird es aber Zeit zurück nach Perth zu fahren, denn meine Eltern haben in drei Tagen ihren Rückflug in die Schweiz. Auf dem Weg von Cervantes nach Perth legen wir noch einen Stopp bei den riesigen, weissen Sanddünen von Lancelin ein.

Wir haben schon viel von den Dünen in Lancelin gehört. Nun wollen wir uns diese tolle Landschaft auch mit unseren eigenen Augen ansehen. Wir fahren durch den Ort Lancelin und folgen den Wegweisern zu den Sanddünen. Plötzlich tauchen vor uns riesige weisse Berge auf. Wir parken unser Auto und machen uns zu Fuss auf den Weg. Der Wind bläst uns gleich mal eine Ladung Sand entgegen. Das Vorankommen ist auch nicht einfach. Mit jedem Schritt vorwärts rutschen wir gleich wieder ein Stück zurück.

Oben auf der ersten Sanddüne erkennen wir erst die Ausmasse dieser unglaublichen Landschaft. Leute sind mit Autos, Motorrädern, Quads, Sandboards oder auch Plastiksäcken unterwegs. Raufklettern und herunterrutschen sieht ziemlich anstrengend, aber nach viel Spass aus. Der Abstecher zu den gigantischen Sanddünen lohnt sich.

Die riesigen, schneeweissen Sanddünen in Lancelin

Unser Westaustralien Roadtrip geht zu Ende und wir fahren zurück nach Perth

Nun ist es aber endgültig Zeit zurück nach Perth zu fahren. In knapp zwei Monaten haben wir rund 7‘500 Kilometer zurückgelegt und sehr viel von Westaustralien gesehen. Die gemeinsame Zeit mit meinen Eltern haben wir sehr genossen und es war toll, so viele schöne Plätze zusammen zu besuchen. Es gibt aber noch viel mehr zu entdecken. Die Gibb River Road, Broome, die Bungle Bungles und vieles mehr. Auf diesem Roadtrip mit den Eltern haben wir uns vor allem auf den südwestlichen Teil konzentriert und versucht einen möglichst interessanten und abwechslungsreichen Westaustralien Roadtrip zusammenzustellen.

Wenn du mehr Zeit hast lohnt sich ein Besuch der weiter nördlich gelegenen Kimberley Region im Norden von Westaustralien sehr. Im Outback können wir die abgelegenen Strecken wie die Great Central Road von Kalgoorlie-Boulder nach Alice Springs im Red Center oder die Gibb River Road von Derby nach Kununurra sehr empfehlen. Im Süden ist die lange Nullabour Plain zu durchqueren, wenn du nach Südaustralien fahren willst. Auch diese Strecke mit der wilden Südküste ist eine Interessante Erfahrung.

Wie auch immer deine Reiseroute aussieht, ob mit dem Flugzeug, einem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuss. Perth, die Hauptstadt von Westaustralien, ist vom Rest Australiens sehr weit entfernt und du musst dich auf riesige Distanzen und lange Reisezeiten einstellen. Nimm dir Zeit und geniesse deine Reise durch das faszinierende Westaustralien.

 

Warst du schon einmal in Westaustralien? Wo hat es dir am besten gefallen? Oder hast du jetzt auch Lust gekriegt auf einen Westaustralien Roadtrip?  

 

10 Gedanken zu “Ein Westaustralien Roadtrip verspricht viel Abwechslung und Abenteuer

  1. Soeben habe ich unsere Reise in Gedanken nochmals erlebt und es sind wunderschöne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit hervorgekommen. Es war sehr spannend und in den zwei Monaten haben wir soooo viel gesehen und erlebt. Danke nochmals für eure Begleitung, für die vielen tollen Naturerlebnisse, die wunderschönen Campingplätze und so vieles mehr.

    • Ja, die zwei gemeinsamen waren wirklich sehr toll und wir haben unglaublich viel zusammen gesehen und erlebt. Es ist sehr schön, dass wir diese Erlebnisse mit euch teilen konnten und die gemeinsame Zeit so verbringen durften.
      Ganz liebe Grüsse aus Borroloolo.

  2. Danke für den ausführlichen Bericht über Australien. Spannend geschrieben und tolle Fotos habt ihr gemacht. Weiterhin viel Spass am Reisen wünschen wir Euch. Wir hoffen bald wieder einmal in Down Under zu sein. Liebe Grüsse aus der herbstlichen Schweiz 🇨🇭 Claudia & Thomas

    • Vielen Dank ihr Beiden. Bei uns wird es langsam etwas warm hier im Norden. Sind nun auf dem Weg an die Ostküste und dann Richtung Süden. Wird langsam Zeit, sonst kommen wir hier noch in die Regenzeit.
      Sonnige Grüss aus Borroloolo

  3. Spannend, zu sehen, wie ihr durch diese Orte gereist seid, wie ihr was seht, was ihr mochtet, usw. … Wir haben viele der Orte auch besucht, allerdings in zwei Reisen: einmal südlich von Perth und einmal nördlich von Perth. Ach, ich würde gleich wieder gehen – es gibt jedes Mal wieder etwas anderes oder noch mehr zu entdecken und zu erleben, selbst an denselben Orten. Liebe Grüsse, Miuh

    • Die zwei Monate RoadTrip mit meinen Elter war wirklich toll. Wir haben so viele tolle Dinge zusammen erlebt und sehr viel gesehen. Da wir gemeinsam gereist sind, haben wir vielleicht auch andere Orte und Dinge gesehen, als wenn wir alleine Reisen.
      Sonnige Grüsse aus Borroloolo

  4. Hi Marcel
    Vielen Dank für Euren tollen Blog und die Inspirationen. Bei uns geht’s Anf. November los an die Südwestküste (Broom – Esperance) – wir freuen uns riesig! Nun noch eine Frage zu einem Beitrag von Euch: „Am Shelley Beach im West Cape Howe Nationalpark, gleich südlich von Albany, haben wir einen traumhaften Stellplatz gefunden.“ -> Ist dieser Stellplatz nur mit 4WD erreichbar?
    Da wir mit unserer 4-jährigen Tochter unterwegs sind, reisen wir mit dem Maui Beach Wohnmobil und haben deshalb nicht die Möglichkeit, jeden Track zu fahren…

    • Hi Caroline

      Vielen Dank für deine Nachricht. Das sind ja super Reisepläne. Westaustralien ist einfach genial und hat so viel zu bieten.

      Wegen Shelley Beach. Um hinzukommen braucht man keinen 4×4. Es ist eine kurvige Strasse und das letzte Stück zur Bucht geht es ziemlich steil abwärts. Die Stellplätze sind nicht vergleichbar mit einem richtigen Campingplatz, es ist eher wie ein Parkplatz, wo man direkt nebeneinander parkt. Aber die Aussicht ist schlichtweg genial und es ist soooo nah am Strand. Einfach Wahnsinn.

      Liebe Grüsse und wir wünschen euch schon jetzt eine traumhafte Reise.

      Reni & Marcel

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