Unser Leben im Ausland – Vier Jahre Sommer

Unser Leben im Ausland

Seit vier Jahren verbringen wir unser Leben im Ausland und geniessen den Sommer mit viel Sonnenschein und Meer. Bis auf eine Ausnahme. Zwei Monate haben wir letztes Jahr in der winterlichen Schweiz verbracht. So konnten wir wieder einmal Weihnachten und Neujahr mit unseren Familien und Freunden verbringen und für ein paar Wochen Winterluft schnuppern.

Bereits zum zweiten Mal sind wir am 5. Oktober 2011 für unbestimmte Zeit von der Schweiz losgezogen. Unser Ziel ist eine Balance zwischen Reisen und Arbeiten an den schönsten Orten der Welt zu finden, als Tauchlehrer die Wunder der Unterwasserwelt zu entdecken und anderen Menschen diese zu erschliessen. Wir bevorzugen warmes, tropisches Klima und das Leben am Meer.

Unser Leben im Ausland: Arbeiten wo andere Urlaub geniessen

Die ersten zwei Jahre haben wir auf der kleinen Malediveninsel Komandoo als Tauchlehrer gearbeitet. Dort hatten wir zwei Jahre lang Sommer, Sonne, Tauchen und wohnen am Meer pur. Fast jeden Tag waren wir im Indischen Ozean tauchen und haben während vielen Kursen Menschen die Faszination für die Unterwasserwelt vermittelt.

Die Malediveninsel Komandoo

Hier erfährst du mehr über unser Leben als Tauchlehrer auf den Malediven.

Seit Ende Februar 2015 leben und arbeiten wir auf der kleinen Insel Pulau Pef in Raja Ampat, Indonesien. Pulau Pef gehört zu Indonesien. Allerdings liegt Pulau Pef ganz im Osten von Indonesien und gehört zu Westpapua. Dieser Teil von Indonesien ist noch sehr ursprünglich und touristisch noch nicht sehr gut erschlossen. So bleibt bis jetzt der Massentourismus aus und grosse Hotelketten haben sich bis jetzt nicht niedergelassen. Leben auf der Insel – Traum oder Albtraum

Pulau Pef in Westpapua, Indonesien

Bei Tauchern ist das Gebiet Raja Ampat gut bekannt und gilt als eines der besten Tauchdestinationen überhaupt. Die Artenvielfalt ist höher als in den meisten anderen Tauchgebieten der Welt und die Riffe befinden sich in einem ausgezeichneten Zustand.

Auch wer im Paradies lebt braucht Urlaub

Das Leben auf einer kleinen Insel inmitten des Ozeans gefällt uns sehr gut. Wer aber denkt, dass das Leben als Tauchlehrer immer nur Urlaub ist, der hat sich geirrt. Wir geniessen zwar viele Vorzüge des Insellebens und die Urlaubsstimmung widerspiegelt sich in einem sehr relaxten Arbeitsklima, aber unsere Präsenzzeit ist recht lange und so sind auch wir froh regelmässig Urlaub vom Leben im Paradies zu geniessen.

So unterbrechen wir unsere Arbeit auf den kleinen Inseln immer wieder um unsere Reiseleidenschaft ausleben zu können. Lies weiter, wenn du wissen willst, wo wir unsere Reiseleidenschat ausleben.

Sri Lanka – Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Teeplantagen

Vesakh in Sri Lanka

Während vier Wochen erkunden wir mit den öffentlichen Verkehrsmittel Sri Lanka. Wir schlendern durch Teeplantagen, wandern durch nebelverhangene, kühle Bergregionen, schauen uns unzählige Tempel und Heiligtümer an und dürfen mit den Einheimischen den höchsten Buddhistischen Feiertag, den Vesakh feiern.

Rajasthan – Der farbenfrohe Nordosten von Indien

Während fünf Wochen bereisen wir Rajasthan im Nordosten von Indien. Es ist unser erster Trip nach Indien und zu Beginn der Reise haben wir mit dem allgemein bekannten Kulturschock zu kämpfen.

Nach dem behüteten Leben auf der kleinen Malediveninsel Komandoo sind die vielen Eindrücke in Indien einfach zu viel. Armut, Lärm, Abfall, Gestank und die vielen Leute setzen uns ganz schön zu. Zum Glück lernen wir aber auch die enormen Kulturschätze und das sehr farbenfrohe Rajasthan mit seinen liebenswürdigen Menschen kennen. Indien – Ein faszinierendes Land voller Gegensätze

Amber Fort in Rajasthan, Indien

Thailand – Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Bangkok nach Chiang Mai

Während zwei Wochen Kurzurlaub von den Malediven fahren wir mit den öffentlichen Verkehrsmiteln von Bangkok nach Chiang Mai und bestaunen unterwegs die historischen Königsstädte Ayutthaya und Sukhothai. Von Bangkok nach Chiang Mai mit den öffentlichen Verkehrsmittel

Sukhothai in Thailand

Singapur – Ein Stopover in der saubersten Stadt der Welt?

Auch beim dritten Besuch dieser Metropole sind wir immer noch beeindruckt von dieser unglaublich sauberen und aufgeräumten Grossstadt. Mit dem effizienten System von öffentlichen Verkehrsmitteln, den vielen interessanten Gebäuden, den unendlichen Shoppingmöglichkeiten, Restaurants und Hotels für jeden Geschmack ist Singapur für einen Stopover perfekt.

Das Lichtermeer in Singapur

Australien – Ein Jahr Camping mit unserem Offroader

Australien ist für uns eines der genialsten Reiseländer. So haben wir uns, obwohl wir Australien bereits ausgiebig erkundet haben, für einen zweiten langen Roadtrip durch dieses riesige Land entschieden. Fast ein Jahr haben wir mit unserem Toyota Landruiser Australien bereist und sind dabei auch in sehr abgelegene Gegenden vorgestossen. Leben in einem Toyota Landcruiser

Unser Toyota Landcruiser Camper

Wir geniessen in Australien vor allem die Freiheit, die Natur, das Campen und die Unabhängigkeit, mit dem eigenen Fahrzeug die grosse Weite des Landes zu erkunden. Während unseres Roadtrips fahren wir einige der bekannten Offroad-Strecken und auch die 1100 Sanddünen in der Simpson Desert überqueren wir erfolgreich. Die Simpson Desert

Die Simpson Desert in Australien

Natürlich besuchen wir auch die schönen Städte von Australien. Einen riesengrossen Traum verwirklichen wir uns in Sydney. In unser Köpfen sind schon lange die Bilder vom Silvesterfeuerwerk vor der Sydney Harbour Bridge herumgegeistert. Zum Jahreswechsel sind wir live mit dabei und verfolgen dieses Spektakel mit eigenen Augen. Neujahrsfeuerwerk in Sydney

Und wenn du wissen willst, was uns das Jahr in Australien gekostet hat, findest du eine Kostenaufstellung unter: Reisekosten für ein Jahr Australien

Indonesien – Bali, Lombok und Flores

Während unseres Australien Roadtrips brauchen wir auch mal eine Abwechslung. Ganz spontan entscheiden wir uns nach sieben Monaten auf dem Roten Kontinenten für einen Monat Urlaub nach Indonesien zu fliegen. Die Flüge von Darwin nach Bali sind günstg und so buchen wir uns einen Flug nach Denpasar in Bali.

Die vier Wochen verbringen wir auf Bali, den Gilis drei Gili Inseln Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air, Lombok und Flores. Von Labuan Bajo auf Flores unternehmen wir ausserdem eine Tauchsafari für eine Woche durch den Komodo Nationalpark. Endlich können wir wieder einmal die traumhafte Unterwasserwelt geniessen und während einer Woche abtauchen. Tauchsafari im Komodo Nationalpark

Tauchsafari im Komodo Nationalpark

Kuala Lumpur – Die Metropole mit den Twin Towers

Die multikulturelle Stadt Kuala Lumpur gefällt uns immer wieder sehr gut und wir lieben das leckere Indische Essen mit dem wir uns hier die Bäuche füllen. Während unseres Aufenthaltes in Kuala Lumpur buchen wir ein Apartment über die Plattform von Airbnb. Das Apartment ist in einem riesigen Gebäudekomplex und befindet sich im 20. Stockwerk.
Das allerbeste am Apartment liegt aber auf dem Dach des Hochhauses im 37. Stockwerk. Hier befindet sich ein absolut genialer Infinity Pool mit einer grandiosen Aussicht über Kuala Lumpur. Stopover mit Infinity pool in Kuala Lumpur

Infinity Pool in Kuala Lumpur

Thailand – Das Loy Krathong (Lichterfestival) in Chiang Mai hat uns in seinen Bann gezogen

Der Verkauf unseres Toyota Landcruisers in Australien geht plötzlich sehr schnell und da wir noch nicht bereit für die Rückkehr in die Schweiz sind, verbringen wir auf der Heimreise noch einen Monat in Chiang Mai.

Chiang Mai gefällt uns immer wieder sehr gut und wir lieben vor allem den alten Stadtteil, welcher durch eine Stadtmauer und einen Wassergraben abgegrenzt wird. Hier trifft die alte, traditionelle Lebensweise der Einheimischen auf den modernen Tourismus.

Während der Zeit in Chinag Mai geniessen wir das leckere Thailändische Essen und haben das riesige Glück am Loy Krathong (Lichterfestival) teil zu nehmen. Dieses Feierlichkeiten beeindrucken uns zu tiefst und wir werden den Moment, als tausende von Laternen in den Himmel stiegen, nie mehr vergessen. Unvergessliches Loy Krathong in Chiang Mai

Yi Peng / Loy Krathong in Chiang Mai

Die Schweiz – Zwei Monate Urlaub in der Heimat

Während zwei Monaten verbringen wir ganz viel Zeit mit unseren Familien und Freunden. Wir kommen aber auch in den Genuss die Schweiz intensiv mit der Bahn zu erkunden. Für einen Monat dürfen wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch die Schweiz brausen und befahren dabei auch viele der bekannten Panoramastrecken.

Glacier Express, Bernina Express, Golden Pass Line und die Centovalli Bahn sind einige Highlights der Grand Train Tour of Switzerland.

Natürlich nutzen wir diese Zeit auch um einige Schweizer Städte zu besuchen. 13 coole Schweizer Städte

Auch einige langersehnte Träume konnten wir verwirklichen. Wir fuhren aufs Jungfraujoch und die Rigi und konnten jeweils eine traumhaft schöne Aussicht geniessen.

Aussicht auf dem Jungfraujoch

Unser Leben im Ausland

So haben wir die letzten vier Jahre unsere Träume verwirklicht und haben an wunderschönen Orten am Meer gelebt, konnten während hunderten von Tauchgängen die Unterwasserwelt erkunden und unser Leben im Ausland geniessen. Wir haben neue Länder kennen gelernt und dabei auch viele neue Freundschaften geknüpft. Vom Manager zum Tauchlehrer

Wir bevorzugen die warmen Temperaturen und das Leben am Meer. Obwohl wir früher im Winter gerne Ski gefahren sind, könnten wir uns zur Zeit ein Leben in der Schweiz nicht mehr vorstellen. So leben wir unser Leben in Flip Flops.

Unser Leben in Flip Flops

Kannst Du dir ein Leben im Ausland, weit weg von zu Hause vorstellen? Bist auch du reisesüchtig? Lass uns teilhaben und schreibe uns einen Kommentar mit deiner Geschichte.

2 Gedanken zu “Unser Leben im Ausland – Vier Jahre Sommer

  1. Hello Reni, hallo Marcel!
    Bin unlängst über euren tollen Blog gestolpert und habe mich voller Begeisterung durch eure Berichte gelesen. Volltreffer mit euren Tauchberichten. Insbesondere Raja Ampat – da will ich unbedingt hin! Bin Ende Jänner ganz in der Nähe in Manado und werde dann wahrscheinlich einen Abstecher rüber machen. Lange Rede, ich komm nun zum Wesentlichen: Ich fand euren Blog so ansprechend, dass ich an euch gedacht habe, als ich jetzt an der Reihe war Liebster Awards zu verteilen.
    Ganz herzlichen Glückwunsch. Alles Gute und immer gute Reisen.
    Liebe Grüße, Nela

    • Hallo Nela

      Vielen lieben Dank für die Nominierung. Wir freuen uns riesig darüber.

      Leider haben wir im Moment recht viel um die Ohren… arbeiten zwar auf der Insel, aber ist alles andere als langweilig hier 😉
      Da wir bereits über den Liebster Award geschrieben haben, werden wir diesmal nicht nochmals darüber berichten. Ich hoffe, Du bist uns nicht böse.

      Wir werden aber auf jedenfall regelmässig auf Deinem Blog vorbeischauen, gefällt uns nämlich sehr. Und danke auch für die andern Blogs, ist immer spannend neues kennen zu lernen.

      Liebe Grüsse und nochmals Danke für den Liebster Award.

      Reni

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